G20 Gipfel


Ein Debattenblog der iL & Friends

500 Jahre Widerstand

Nach dem Ausblick, der Rückblick. G20 in Argentinien, zwischen Inszenierung und Protest

Der G20-Gipfel in Buenos Aires ist vorbei. Er hat gezeigt, dass die alte multilaterale Weltordnung zerbröselt, dass aktuelle politische Konfrontationen tonangebend sind und langfristige strategische Überlegungen überlagern. Trotz einer Angst- und Gewaltkampagne der Regierung Macri fanden Proteste gegen die G20 in vielen Teilen des Landes statt. Nach einem Ausblick auf das G20-Treffen und die Proteste vor wenigen Tagen, schließt unser Berliner Genosse seine Berichterstattung vor Ort mit einem Rückblick.

Internationalismus Bewegung Gipfelproteste Krise(n)

500 Jahre Widerstand

Nach dem Ausblick, der Rückblick. G20 in Argentinien, zwischen Inszenierung und Protest


»In Argentinien ist vieles möglich«

Kurz vor dem G20-Gipfel in Buenos Aires

Kurz vor dem G20-Gipfel in Argentinien befindet sich das Land in einer tiefen politischen und sozialen Krise. Die Regierung Macri versucht mit Repression und einem Klima der Angst die Proteste gegen das Event zu demobilisieren. Parallelen zum Hamburger Gipfel 2017 drängen sich auf. Einer unserer Berliner Genoss*innen ist derzeit vor Ort und verschafft uns einen Einblick in die aktuelle Situation.

Internationalismus Bewegung Gipfelproteste Krise(n)

»In Argentinien ist vieles möglich«

Kurz vor dem G20-Gipfel in Buenos Aires


Hier wird Fabios Zukunft verhandelt!

Verena hat als Besucherin am Prozess gegen den italienischen Genossen Fabio, der seit den G20-Protesten in Hamburg in Untersuchungshaft sitzt, teilgenommen. Eine eindrückliche Erfahrung, wie sie findet. Deshalb teilt sie hier ihren Erlebnisbericht mit uns.

Bewegung Gipfelproteste (Anti-)Repression

Hier wird Fabios Zukunft verhandelt!


Minderheitslinke Revolte und mehrheitslinke Kritik

Die Kritik am Riot vom Freitagabend in Hamburg erstreckt sich bis weit in die (radikale) Linke hinein. Thomas Seibert nimmt den Riot und seine Kritik zum Anlass, um über die Positionen der »Mehrheitslinken« und der »Minderheitslinken« nachzudenken – sowie darüber, welche Grenzen beide haben und wie sie den Riot für eine produktive Selbstkritik nutzen könnten.

Ereignis Gipfelproteste Militanz

Minderheitslinke Revolte und mehrheitslinke Kritik


Zurück in die Vergangenheit?

Seit dem Ende des Protestgeschehens sind in unserer G20-Debatte vor allem die Riots des Freitagabend kontrovers erörtert worden. Unser Aschaffenburger Genosse Tacko fragt sich, warum nicht die eigenen IL-Aktionen im Zentrum der Debatte stehen, und stellt zur Diskussion, wie die Mittel des massenhaften zivilen Ungehorsams wieder in eine klare politische Strategie eingebunden werden können.

Gipfelproteste Militanz Geschichte

Zurück in die Vergangenheit?


Frauen, die kämpfen!

Über den Protest gegen den G20-Gipfel in Hamburg wird derzeit überall viel geschrieben. Als allgemeine Stellungnahme zu den Ereignissen, verweisen wir auf die erste Stellungnahme der Interventionistischen Linken (http://interventionistische-linke.org/beitrag/die-rebellische-hoffnung-von-hamburg), in der wir organisiert sind. Wir wollen in diesem kurzen Beitrag eine Perspektive beleuchten, die sowohl in den bürgerlichen Medien, als auch in linken Diskussionsbeiträgen wenig Beachtung findet.

Feminismus Bewegung Gipfelproteste

Frauen, die kämpfen!


Unser alltägliches Nein gib uns heute

Nach Hamburg wird viel über die Konsequenzen diskutiert – über kommende Proteste im urbanen Raum, über Repression, die Aufarbeitung der Gewalt und Rechtsbrüche gegen uns, über den Verbleib unserer Genoss*innen, die im Knast sitzen, aber auch über die Frage, wie weit Gipfelproteste tragen, wie sie eine Dynamik entfalten können, die weiter trägt und sich verstetigt. Dabei wird auch über m...

Ereignis Basis Gipfelproteste

Unser alltägliches Nein gib uns heute


Der Mikro-Aufstand von Hamburg als materielles und diskursives Ereignis

Mit »Es braucht mehr als ein Nein« haben Genoss*innen aus Berlin die Diskussion um die strategischen Schlussfolgerungen für postautonome Politik nach G20 eröffnet. David Doell tritt noch einmal einen Schritt zurück und versucht die Ereignisse von Hamburg anders zu deuten, dabei den Aufstand in seinem Kontext zu erschließen und die heterogenen Akteur*innen in den Blick zu bekommen. Seine These lautet, dass sich in Hamburg ein Antagonsismus von unten gezeigt hat, der aber vielleicht nicht nur und auch nicht wesentlich von traditionellen linken Akteur*innen getragen wurde.

Ereignis Gipfelproteste Militanz

Der Mikro-Aufstand von Hamburg als materielles und diskursives Ereignis


Es braucht mehr als ein Nein

Die ganz große Aufregung hat sich gelegt, doch die Debatte über die Ereignisse der G20-Proteste in Hamburg geht weiter – auch in der Interventionistischen Linken. Wie viel wurde durch die Proteste erreicht? Wie ist die politische Debatte im Nachhinein zu bewerten? Welche Effekte hat Hamburg auf andere linke Projekte? Der folgende Beitrag einiger IL-Aktivist*innen zieht hier eine negative Bilanz: Die gesellschaftliche Position der radikalen Linken habe sich durch die Proteste nicht verbessert, sondern verschlechtert, so die These – und zwar nicht nur durch die vieldiskutierten Ausschreitungen.

Organisierung Gipfelproteste Militanz

Es braucht mehr als ein Nein


Was kommt nach Hamburg? Die ›Nebenwidersprüche‹ und die Politik der G20

Der G20-Gipfel in Hamburg ist vorbei, was bleibt? Nichts Gutes, jedenfalls nicht mit Blick auf die politischen Ergebnisse des Gipfels: Das Festhalten am Wachstumsparadigma als kleinstem gemeinsamen Nenner und eine neue Welle von Privatisierungspolitiken in afrikanischen Staaten lassen eine weitere Zunahme globaler Ungleichheiten erwarten. Betroffen sind einmal mehr vor allem Frauen* – weshalb eine feministische Kritik der Politik der G20 nach Hamburg aktueller ist denn je!

Feminismus Gipfelproteste Internationalismus

Was kommt nach Hamburg? Die ›Nebenwidersprüche‹ und die Politik der G20