Debattenblog


Ein Projekt der Interventionistischen Linken & Friends

Was kommt nach Hamburg? Die ›Nebenwidersprüche‹ und die Politik der G20

Der G20-Gipfel in Hamburg ist vorbei, was bleibt? Nichts Gutes, jedenfalls nicht mit Blick auf die politischen Ergebnisse des Gipfels: Das Festhalten am Wachstumsparadigma als kleinstem gemeinsamen Nenner und eine neue Welle von Privatisierungspolitiken in afrikanischen Staaten lassen eine weitere Zunahme globaler Ungleichheiten erwarten. Betroffen sind einmal mehr vor allem Frauen* – weshalb eine feministische Kritik der Politik der G20 nach Hamburg aktueller ist denn je!

Feminismus Gipfelproteste Internationalismus

Was kommt nach Hamburg? Die ›Nebenwidersprüche‹ und die Politik der G20


Die rebellische Hoffnung von Hamburg: Eine erste, vorläufige Bilanz

Sagen wir zuerst das Allerwichtigste: Hamburg befand sich nicht nur eine Woche im polizeilichen Ausnahmezustand, der uns eine Warnung sein sollte. Nein, ebenso wichtig: Zehntausende haben ihm getrotzt. Zehntausende haben keine Angst gehabt oder sind trotz ihrer Angst auf der Straße gewesen. Jede Demonstration, jedes Cornern und jedes aufgebaute Zelt stand unter der permanenten und allgegenwärtigen Drohung polizeilicher Gewalt. Niemand war vor ihr sicher. Das ist der Rahmen, in dem jede einzelne Aktion und jede Teilnehmer*innenzahl zu sehen ist. Dieser Mut und dieser Ungehorsam – von alt bis jung, von friedlich bis militant, von politisch bis kulturell – bleiben. Dieses Zeichen wird auch von unseren Freund*innen in Brasilien, Griechenland oder Südafrika verstanden werden. Egal was die Presse schreibt, egal was die Umfragen sagen. Das Kalkül, mit Repression und Diffamierung die Linke isolieren zu können, ist auf der Straße phänomenal gescheitert und hat sich ins Gegenteil verkehrt. Mit ein paar Linken wären Olaf Scholz und seine Einheiten vielleicht fertig geworden – nicht aber damit, dass sich große Teile der Bevölkerung solidarisierten. Unter Einsatz ihrer Körper. Auf der Straße. Massenhaft und ungehorsam in allen erdenklichen Formen und Farben.

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Die rebellische Hoffnung von Hamburg: Eine erste, vorläufige Bilanz


The world is going crazy: but we are crazy too!

DINAMOpress aus Rom berichten von lokalen und globalen Kämpfen. Auf unserem Debattenblog analysieren sie vergangene und aktuelle Widerstandsproteste, beschreiben die Krise der »Größten der Welt«, schlagen programmatische Punkte vor und erklären, warum ein Blick über die regionalen Bewegungen hinweg wichtig ist und ob sie für den G20 Gipfel nach Hamburg reisen, um neue Spuren des Widerstand...

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The world is going crazy: but we are crazy too!


Für Ereignisse, die den Alltag unterbrechen

Ein Plädoyer für Ereignisse, die den Alltag unterbrechen und die fortwährenden Kämpfe für einen Moment stoppen. Für ungehorsame Massenaktionen und das Gefühl, Teil einer großen Bewegung zu sein, die sich selbst ermächtigt, über Grenzen hinwegsetzt und die radikale Linke in Zeiten von liberalem Kapitalismus und globalem Rechtsruck sichtbar macht. Kurz: Warum wir in Hamburg zusammenkommen.

Bewegung Ereignis Gipfelproteste

Für Ereignisse, die den Alltag unterbrechen


Nicht nur unsere freien Abende, sondern unser ganzes Leben

Welche Organisierung brauchen wir?

Peter Schaber plädiert mit diesem Beitrag, den G20-Protest – und die damit verbundene Zusammenkunft von Genoss*innen aus vielen Ländern – auch für eine Diskussion um die eigene Organisierung zu nutzen. Denn für ihn ist sie zentral für eine revolutionäre Praxis.

Gipfelproteste Internationalismus Organisierung

Nicht nur unsere freien Abende, sondern unser ganzes Leben


Eine kurze Gebrauchsanweisung für das Gefängnis

Selahattin Demirtaş, der Ko-Vorsitzende der türkisch-kurdischen HDP, sitzt seit mehr als 230 Tagen im Hochsicherheitsgefängnis in Edirne ein – eine Flaschenpost voller Mut an uns alle, veröffentlicht in der Zeitung Birgün, am 17.06.2017.

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Eine kurze Gebrauchsanweisung für das Gefängnis


Zurück in die Zukunft!

Der Ausgangspunkt der Debatte um G20 verfängt oftmals in der Behauptung, dass abstrakte Kapitalismuskritik die Menschen nicht erreiche und stattdessen konkrete, verständliche, alltagstaugliche Forderungen erhoben werden müssen, um die Notwendigkeit des Protests nachvollziehbar zu machen: Dies sei dann konkrete Kapitalismuskritik. Der folgende Beitrag behauptet anhand von vier strategischen Punk...

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Zurück in die Zukunft!