Debattenblog


Ein Projekt der Interventionistischen Linken & Friends

The world is going crazy: but we are crazy too!

DINAMOpress aus Rom berichten von lokalen und globalen Kämpfen. Auf unserem Debattenblog analysieren sie vergangene und aktuelle Widerstandsproteste, beschreiben die Krise der »Größten der Welt«, schlagen programmatische Punkte vor und erklären, warum ein Blick über die regionalen Bewegungen hinweg wichtig ist und ob sie für den G20 Gipfel nach Hamburg reisen, um neue Spuren des Widerstand...

Gipfelproteste Internationalismus Ereignis

The world is going crazy: but we are crazy too!


Eine kurze Gebrauchsanweisung für das Gefängnis

Selahattin Demirtaş, der Ko-Vorsitzende der türkisch-kurdischen HDP, sitzt seit mehr als 230 Tagen im Hochsicherheitsgefängnis in Edirne ein – eine Flaschenpost voller Mut an uns alle, veröffentlicht in der Zeitung Birgün, am 17.06.2017.

Gipfelproteste Internationalismus Repression

Eine kurze Gebrauchsanweisung für das Gefängnis


Deutsche Dilemmata und die trügerische Befriedigung von außerhalb

Das Motto der interventionistischen Linken zu den G20 Protesten lautet »Hoffnung entsteht aus Rebellion – Rebellion entsteht aus Hoffnung«. Es ist ein schönes Motto, es ist pointiert, ruft Bilder auf, hinterlässt Emotionen. Aber, wie so oft, folgt dem ein Aber. Denn es artikulieren sich gerade darin Widersprüche, die beispielhaft für den gegenwärtigen Zustand der deutschen Linken sind –...

Bewegung Internationalismus Organisierung

Deutsche Dilemmata und die trügerische Befriedigung von außerhalb


Für eine »Neue Klassenpolitik«

Über die Notwendigkeit, die soziale Frage zu stellen, wird in der Linken gestritten. Doch was bedeutet eine Klassenpolitik »auf Höhe der Zeit«? »Neue Klassenpolitik« reflektiert zwei zentrale Einsichten: Rassismus, Geschlechterverhältnisse und Imperialismus haben wesentlichen Einfluss auf die Klassenverhältnisse - und Klasse entsteht im Kampf.

Klasse Arbeit soziale Kämpfe

Für eine »Neue Klassenpolitik«


Zurück in die Zukunft!

Der Ausgangspunkt der Debatte um G20 verfängt oftmals in der Behauptung, dass abstrakte Kapitalismuskritik die Menschen nicht erreiche und stattdessen konkrete, verständliche, alltagstaugliche Forderungen erhoben werden müssen, um die Notwendigkeit des Protests nachvollziehbar zu machen: Dies sei dann konkrete Kapitalismuskritik. Der folgende Beitrag behauptet anhand von vier strategischen Punk...

Gipfelproteste Bewegung Internationalismus

Zurück in die Zukunft!


»Wir können uns nicht befreien, wenn wir nichts dafür tun, dass sich andere befreien!«

Zum 50. Jahrestag des 2. Juni 1967 haben wir Andreas, ehemaliges Mitglied der »Bewegung 2. Juni« und von Anfang an bei der Interventionistischen Linken dabei, zu einem Gespräch getroffen. Im zweiten Teil des Interviews spricht Andreas über die Unterschiede zwischen damals und heute, die Notwendigkeit einer internationalistischen Haltung und die schwierige Suche nach einer neuen weltrevolutionären Strategie.

Bewegung Internationalismus Geschichte

»Wir können uns nicht befreien, wenn wir nichts dafür tun, dass sich andere befreien!«


»Diese Bereitschaft zu sagen: Man muss jetzt handeln!«

Zum 50. Jahrestag des 2. Juni 1967 haben wir Andreas, ehemaliges Mitglied der »Bewegung 2. Juni« und von Anfang an bei der Interventionistischen Linken dabei, zu einem Gespräch getroffen. Im ersten Teil des Interviews spricht Andreas über die persönliche und gesellschaftliche Bedeutung des 2. Juni 1967, den Politikansatz der »Bewegung 2. Juni« und das Erbe dieser Zeit.

Bewegung Geschichte Militanz

»Diese Bereitschaft zu sagen: Man muss jetzt handeln!«


Für Ereignisse, die den Alltag unterbrechen

Ein Plädoyer für Ereignisse, die den Alltag unterbrechen und die fortwährenden Kämpfe für einen Moment stoppen. Für ungehorsame Massenaktionen und das Gefühl, Teil einer großen Bewegung zu sein, die sich selbst ermächtigt, über Grenzen hinwegsetzt und die radikale Linke in Zeiten von liberalem Kapitalismus und globalem Rechtsruck sichtbar macht. Kurz: Warum wir in Hamburg zusammenkommen.

Gipfelproteste Bewegung Ereignis

Für Ereignisse, die den Alltag unterbrechen


Für Ereignisse, die ihre Basis im Alltag suchen

iL goes G20 – Aber wie? Unsere Genoss*innen aus Leipzig haben aus Erfahrungen mit unseren früheren Großmobilisierungen und aus dem Nachdenken über die eigene Praxis eine solidarische Kritik geschrieben: Wie können Alltagskämpfe, bislang eher erwähnt als eingebunden, politisch mit Events à la G20-Protesten verknüpft werden?

Bewegung Ereignis Basis

Für Ereignisse, die ihre Basis im Alltag suchen


Für eine lebendige und leidenschaftliche Klassenpolitik

Der Kapitalismus greift zuletzt mit der Eroberung des Geistes erbarmungslos auf unsere Körper zu und trennt sie von unseren Leibern. Im Effekt machen wir uns selbst kaputt. Unsere Geschichten und Körper sind Kampffeld und wir sollten sie nutzen, um unsere eigene Verortung und Rolle in der gegenwärtigen Klassenzusammensetzung zu begreifen und zu politisieren. Sexualität, Liebe und wie wir sozia...

Klasse Feminismus Subjektivität

Für eine lebendige und leidenschaftliche Klassenpolitik